ISCC Newsletter Nr. 41


ISCC Trainings in 2014 – Nächste Termine (mehr Informationen finden Sie unten)
26. – 27. Mai, ISCC THG Training, Köln
2. – 4. Juli, ISCC Basic Training, Köln
8. Juli, ISCC Abfall und Reststoff Training, Chicago, USA
16. – 17. Juli, ISCC PLUS Training, Köln



ISCC PLUS: Add-on Non-GMO verfügbar für öffentliche Konsultation
Die Verwendung von gentechnisch modifiziertem Saatgut (genetically modified organisms, GMO) ist seit vielen Jahren ein kontrovers diskutiertes Thema. ISCC hat die Debatten zu diesem Thema genau verfolgt. Auch von ISCC Systemnutzern kamen bereits Anfragen nach der Zertifizierung von Anbau und Lieferketten von genetisch nicht modifizierten (Non-GMO) Produkten.


ISCC freut sich, für ISCC PLUS das neu entwickelte Add-on Non-GMO vorzustellen, welches die zahlreichen Non-GMO-Anforderungen in den verschiedenen Märkten (z.B. Nahrungs- und Futtermittel und chemische Industrie) abdeckt. Das Add-on beschreibt die Anforderungen an die Zertifizierung für den Anbau von genetisch nicht modifizierten Pflanzen sowie die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit in der nachgelagerten Lieferkette.
Das Add-on steht ab sofort auf der ISCC Website zur öffentlichen Kommentierung zur Verfügung. ISCC freut sich über Rückmeldungen und Kommentare bis zum 10. Juni 2014. Sollten Sie bereits Interesse an der Verwendung des Add-on Non-GMO haben, steht ISCC für Rückfragen gern zur Verfügung.
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ISCC THG Training – Feedback und nächster Termin
Im April 2014 veranstaltete ISCC die ersten zwei Treibhausgas (THG) Trainings für Auditoren und Unternehmen. Die Trainings fanden in Köln und Jakarta (Indonesien) statt. Insgesamt wurden bereits mehr als 100 Teilnehmer von einer großen Bandbreite von Zertifizierungsstellen und Unternehmen geschult. Das THG-Training, welches auf dem ISCC Basic Training aufbaut, deckt THG-Berechnungen und –Audits für landwirtschaftliche Flächen, Konversionsanlagen und Transport ab.


ISCC hat sehr positive Rückmeldungen von den Teilnehmern erhalten. Insbesondere die praxisnahen Fallstudien und interaktiven Gruppenarbeiten wurden gelobt. ISCC freute sich, Dr. Thomas Weber vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMBU) für das Training in Köln zu begrüßen. Dr. Weber hielt einen informativen Vortrag über die Implementierung der Klimaschutzquote und die Umstellung von energetischen Quoten hin zu THG-Einsparungsquoten in Deutschland ab 2015. THG-Einsparungsziele unter der Richtlinie zur Kraftstoffqualität (Fuel Quality Directive, FQD) werden auch in anderen Mitgliedsstaaten eingeführt. Die Bedeutung individueller THG-Berechnung sowie deren Überprüfung und Verifikation wird in Zukunft weiter zunehmen. Auch wird die THG-Effizienz einzelner Produkte deren Preise beeinflussen. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund ist es für ISCC wichtig, Auditoren und Systemnutzern relevante Weiterbildungen anzubieten.


Aufgrund der hohen Nachfrage bietet ISCC am 26 – 27. Mai in Köln einen dritten Termin für ein THG Training an.
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ISCC Basic Training – Nächster Termin
Das nächste dreitägige ISCC Basic Training findet vom 2. – 4. Juli 2014 in Köln statt. Das Training deckt alle relevante Themen der Zertifizierung nach ISCC und ISCC PLUS ab. Die Teilnahme an einem ISCC Basic Training ist eine Voraussetzung für alle Auditoren vor der Durchführung des ersten Audit nach ISCC.
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ISCC IN NORDAMERIKA IM JULI
Treffen des Technischen Komitees Nordamerika am 9. Juli in Chicago

Das dritte Treffen des Technischen Komitees (TC) Nordamerika findet am Mittwoch, den 9. Juli in Chicago statt. Zielsetzung der Arbeit des TC Nordamerika ist die Unterstützung und der Ausbau des Stakeholder-Dialogs in Nordamerika und die Einbeziehung spezifischer regionaler Anforderungen in die weitere Entwicklung des ISCC Systems.

Themen auf der Agenda beinhalten:
- Neueste Entwicklungen in der EU (RED, FQD, iLUC, Doppelanrechnung von Biokraftstoffen)
- Entwicklung von ISCC PLUS in Nordamerika
- EU und US Ansichten zu Ethanol
- THG Anwendungen in Kanada und den USA
- Zertifizierungprozesse für abfall- und reststoffbasierte Biokraftstoffe


Ein weiterer Teil des Treffens ist den zwei Arbeitsgruppen des TC Nordamerika (“National adaptation of ISCC” und “ISCC PLUS”) gewidmet.
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ISCC Abfall und Reststoff Training am 8. Juli in Chicago
Am Dienstag, den 8. Juli findet das ISCC Abfall und Reststoff Training in Chicago statt (am gleichen Veranstaltungsort wie das TC Nordamerika). Das eintägige Training deckt die Anforderungen an die Zertifizierung von UCO und sonstigen Abfall- und Reststoffen nach ISCC DE und ISCC EU ab. Das Training behandelt die Komplexität und Herausforderungen für Exporteure aus Kanada und den USA in den europäischen Biokraftstoffmarkt. Zielgruppen sind Auditoren, Zertifizierungsstellen und Unternehmen, welche UCO und sonstige Abfall- und Reststoffe bereits exportieren oder dies zukünftig vorhaben.
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NEU – ISCC PLUS TRAINING
Erstes Training: 16. – 17. Juli 2014 in Köln

ISCC hat ein neues Training speziell für ISCC PLUS entwickelt. Das erste Training findet vom 16. – 17. Juli 2014 in Köln statt.

ISCC PLUS ist das freiwillige Zertifizierungssystem von ISCC für alle Arten von Biomasse und deren Anwendungen in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie sowie der chemischen Industrie. Das grundlegende ISCC PLUS System steht im Einklang mit ISCC EU und ISCC DE. Zusätzlich bietet ISCC PLUS freiwillige Add-ons, wie z.B. Umweltmanagement und Biodiversität, Non-GMO oder klassifizierte Chemikalien. Somit bietet ISCC PLUS maßgeschneiderte Lösungen für die verschiedenen Anforderungen von Kunden und Märkten. Die Anerkennung von ISCC PLUS durch Unilever Ende des Jahres 2013 markiert ein wichtigen Meilenstein von ISCC PLUS in der Nahrungsmittelindustrie.

Das 1,5-tägige ISCC PLUS Training behandelt detailliert die spezifischen Anforderungen der verschiedenen ISCC PLUS Add-ons auf landwirtschaftlicher Ebene sowie entlang der nachgelagerten Lieferkette. Außerdem werden die Auswirkungen für die Rückverfolgbarkeit beleuchtet. Zielgruppen für das Training sind Auditoren, Zertifizierungstellen und Vertreter von Unternehmen, da das Training sowohl allgemeine Anforderungen für Systemnutzer als auch spezielle Anforderungen an Audits abdeckt.
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