Kann es für überschüssigen elektrischen Strom auch dann eine Gutschrift geben, wenn dieser nicht in einer KWK-Anlage produziert wurde?

Nach Anlage 1 Nr. 1 und 16 BioSt-NachV kann nur überschüssiger Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung in Abzug gebracht werden.

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Wie werden Gutschriften für überschüssigen Strom berechnet?

Es besteht eine KWK-Anlage, die mehrere industrielle Anlagen an einem Standort versorgt. Eine davon ist eine Ölmühle, die anderen haben nichts mit der Lieferkette zu tun. Die KWK-Anlage exportiert überschüssigen elektrischen Strom. Wie werden mögliche Gutschriften für die zu zertifizierende Anlage berechnet?

Die Antwort ergibt sich aus Anlage 1 Nr. 16 BioSt-NachV. Als Einsparung in Abzug gebracht werde kann die Differenz an Emissionen, die im Verhältnis zu Strom aus Brennstoffherstellungssystemen mit KWK, die als Brennstoff andere Nebenerzeugnisse als Ernterückstände einsetzen, nicht entstehen. Die Größe der KWK-Anlage muss der Mindestgröße entsprechen, die erforderlich ist, um die für die Herstellung des flüssigen Brennstoffs benötigte Wärme zu liefern. Wird die Größe nicht erreicht, kann eine Einsparung nicht in Abzug gebracht werden.

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